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Verbandstoffe günstig online kaufen

Die Versorgung von oberflächlichen Verletzungen ist eine der ersten medizinischen Tätigkeiten. Das gilt sowohl für die Geschichte der Medizin, als auch für die persönliche Geschichte der meisten Menschen. Schon in der Steinzeit wurden Verletzungen mit verschiedenen Materialien belegt, eingesalbt und umwickelt. Ziel dabei war und ist der Schutz der Wunde vor gefährlichen äußeren Einflüssen wie Verschmutzung, Entzündung oder Wiederaufreißen des frisch verheilten Gewebes. Genauso lernen schon Kinder Pflaster und Verbände als Behandlungsmöglichkeit für aufgeschürfte Stellen, kleinere Schnitt- und Brandverletzungen kennen. Verbandstoffe gehören dementsprechend zum absoluten Grundbedarf von Arztpraxen, Krankenhäusern und vielen anderen medizinischen Heilberufen. Diese werden bei MediQuick fündig.

Verschiedene Verbände und Verbandstoffe

Unter dem Wort „Verband“ stellen sich viele zuerst die klassischen Mullbinden vor. Doch Verbandstoffe gibt es viele: Das Pflaster heißt auch Wundschnellverband, verschiedene dehnbare Materialien werden als Zugverband eingesetzt, Kunststoffe und sogar aus Algen gewonnene Materialien oder Fischhaut können als Verbandstoff verwendet werden. Die verschiedenen Verbandstoffe haben unterschiedliche Vor- und Nachteile und werden entsprechend unterschiedlich eingesetzt. Für eine fachgerechte Wundversorgung braucht es zudem u.a. Fixierpflaster, Klebevlies, Nahtmaterial, Polstermaterial sowie Tupfer.

Trockener vs. Feuchter Wundverband

Bis vor kurzem war es noch Standard, alle Verletzungen mit einem sogenannten trockenen Wundverband zu versorgen. Dabei wird versucht, alle entstehende Flüssigkeit aufzusaugen und gleichzeitig Luft an die Wunde zu lassen. Verbandstoffe sind entsprechend saugfähig: Verbandwatte, Mull und Gaze kommen hier oft zum Einsatz. Ein anaerobes Milieu, in dem sich Schimmel und andere Erreger entwickeln können, wird damit verhindert.

Nachteile des trockenen Wundverbands entstehen meist beim Verbandswechsel. Der Verband verklebt mit den Wundrändern und erschwert das Lösen. Das Abreißen von Schorf ist schmerzhaft und verlangsamt die Heilung.

Ein trockener Wundverband gilt daher heute nur noch in wenigen Fällen als optimale Behandlung. Bei trockenen Wunden wie Abschürfungen und Bagatellverletzungen kommen Verbandstoffe wie Pflaster und klassischer Verbandmull zum Einsatz. Auch primär heilende genähte oder getackerte Verletzungen, beispielsweise nach Operationen, werden mit Mullbinden und ähnlichen trockenen Verbandstoffen versorgt.

Inzwischen gilt als erwiesen, dass bei vielen Verletzungen die beste Heilung unter physiologischem Wundmilieu stattfindet. Die dazu nötigen Verbandmittel gibt es noch nicht lange. Um einen feuchten Wundverband anbringen zu können, braucht man atmungsaktive Kunststoffe, die nicht austrocknen. Denn anaerobe Verhältnisse sollen weiterhin verhindert bzw. vermieden werden. Die entsprechenden Binden, Kompressen und weiteren Materialien zur modernen Wundversorgung finden Sie in großer Auswahl in unserem Online-Shop.

Ein Vorteil dieser feuchten Verbandstoffe ist die leichtere Ablösbarkeit der Verbände – und dass sie in der Regel deutlich seltener gewechselt werden müssen. Meist wird nach dem Grundsatz entschieden: Feuchte Wunden werden feucht versorgt, trockene Wunden trocken.

Bei starker Blutung und drohender Schwellung werden Kompressionsverbände angewendet, die Druck auf die Verletzung ausüben und verhindern, dass die Wunde aufklafft. Die Kompressionsbinden wie der Unterzugverband funktionieren ähnlich, werden jedoch auch ohne direkte Verletzung angewendet. Sie unterstützen die Thromboseprophylaxe und den Lymphabfluss. Idealbinden sind genormte Binden, die hauptsächlich im Sportbereich als Bandagen oder Tape zum Einsatz kommen.

Knochenbrüche müssen besonders ruhiggestellt werden, und das für einen vergleichsweise langen Zeitraum. Dafür gibt es in leichten Fällen Schienen und Fixierbinden, ansonsten Gips- und Castverbände. Castverbände sind starr wie Gips, bestehen jedoch aus Kunststoff-Verbandstoff, der nach Wasserkontakt aushärtet. Sie sind leichter und robuster als Gipsverbände. Außerdem sind Castverbände in verschiedenen Farben und mit Motivdrucken erhältlich, was die Akzeptanz vor allem bei Kindern erhöht. Wasserresistente Verbandstoffe im Castverband ermöglichen das Duschen und Baden mit deutlich geringerem Aufwand als bei Gipsverbänden.

Zubehör zu Verbandstoffen

Einige Verbandstoffe sind selbstklebend oder werden durch Knoten fixiert. Oft sind jedoch zusätzliche Fixierpflaster nötig, um ein Abwickeln zu verhindern. Kompressionsverbände werden teilweise mit eingebauter Kompresse geliefert. Ansonsten zählt die Kompresse zu den wichtigsten Verbandstoffen in einer Notfallsituation und gehört daher auch in jeden Erste-Hilfe-Koffer oder Verbandskasten.

Die Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Verbandstoffe neben ihrem Haupteinsatzgebiet sind riesig. So werden nicht nur Wunden damit versorgt, sondern auch Geräte gesichert, kaputte Infusionsständer soweit repariert, dass man sie noch nutzen kann, Kissenbezug-Sichtschutz befestigt und Luer-Lock Systeme gesichert, um zu verhindern, dass der Patient (aus Versehen oder absichtlich) etwas abreißt.

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