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Kanülen günstig online kaufen

Das Instrument, mit dem Ärzte am öftesten in Verbindung gebracht werden ist wohl die Spritze. Von vielen gefürchtet, ist sie doch meist der einfachste Weg, wichtige Wirkstoffe in den Blutkreislauf zu geben. Spritzen im klassischen Sinne bestehen bekanntlich aus einem Plastikgehäuse, in dem ein Kolben bewegt werden kann, um Flüssigkeiten anzusaugen oder herauszudrücken, und einem Ausgang, oft im Format des Luer-Systems, auf den Kanülen aufgesteckt werden können.

Kanülen sind Hohlnadeln, die dazu verwendet werden, Gewebe zu durchdringen. Meist handelt es sich dabei um menschliche oder tierische Haut, doch es gibt auch Kanülen, die nur für Kunststoffmembranen bestimmt sind.

 

Herstellung und Schliff von Kanülen

Um die geringen Innendurchmesser von Kanülen zu ermöglichen (teilweise weit unter einem Millimeter), sind einige Arbeitsschritte nötig. Es wird zuerst ein Stahlblech zu einem Rohr zusammengeschweißt. Da das nur bis zu einer gewissen Größe praktikabel und wirtschaftlich ist, ist das Rohr anfangs relativ dick. Es wird wiederholt in die Länge gezogen, bis Durchmesser und Wandstärke den gewünschten Werten entsprechen. Dann werden einzelne Kanülen vom Rohr abgeschnitten, um daraufhin angespitzt, entgratet und sterilisiert zu werden.

 

Die gängigste Schliffart für Kanülen ist der Facettenschliff, bei dem eine längliche Spitze noch einmal angeschrägt wird, um eine Klinge zu formen. Dadurch wird das Gewebe geschnitten, was schmerzfreier ist als die Alternativen Verdrängung und Reißen. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Schlifftechniken, je nach späterem Einsatzgebiet der Kanülen.

 

Kanülen für unterschiedliche Verwendungen

Kanülen können nicht nur auf Spritzen aufgesteckt werden. Die Venenpunktionskanüle ist Schlüsselelement der zur Blutentnahme verwendeten Butterflys. Gleiches gilt für die Venenverweilkanülen und die nach ihrem Hersteller B. Braun benannten Braunülen. Tatsächlich verweilt nicht die Kanüle in der Vene, sondern sie wird als Mandrin nur zur Punktion und als Führung für einen Kunststoffschlauch genutzt. Die Kanüle selbst wird nach erfolgreicher Punktion herausgezogen. Der zurückbleibende Schlauch liegt dann in der Vene und erlaubt die Blutabnahme und Injektion von Arzneimitteln, z. B. in Form von Infusionen.

Bliebe die Kanüle selbst in der Vene liegen, könnte der Patient den punktierten Körperteil (meist Arm oder Hand) nicht bewegen, ohne zu riskieren, dass die Kanüle auf der anderen Seite aus der Vene wieder heraussticht oder anderweitig verrutscht und Schaden anrichtet. 

 

Einmalkanülen für maximale Sterilität

Mit jedem Stich wird die Kanüle stumpfer und der folgende Stich demnach schmerzhafter. Deshalb gibt es heute praktisch nur noch Einwegkanülen. Die meisten Kanülen haben direkten Kontakt zum Blutstrom, andere kommen immerhin mit Medikamenten bzw. dem Injekt in Berührung. Um Infektionen zu vermeiden, die schnell zur Sepsis führen könnten, müssen Kanülen steril sein.

 

Auch für Ärzte und Pflegepersonal besteht ein Infektionsrisiko, wenn sie sich mit benutzten Kanülen stechen, die vorher Kontakt zu Patientenblut hatten. Um dem vorzubeugen, gibt es Kanülenabwurfboxen aus durchstichsicherem Hartplastik und Sicherheitskanülen. Diese werden nach der Anwendung oft automatisch (d. h. durch das Herausziehen) in ein Plastikgehäuse gezogen, geclippt oder (vor allem bei Mandrinkanülen) mit einer Metallsicherung um die Spitze stumpf gemacht. Braun, Sterican, Dispomed: Egal, welche Herstellernamen auf den Kanülen stehen, egal, über welchen Anbieter sie gekauft wurden – Ärzte und Pfleger müssen sich schnell und sicher orientieren können. Zu diesem Zweck gibt es eine Farbcodierung, anhand der sofort zu sehen ist, welche Größe die Kanülen haben, welcher Verschluss darauf passt und für welche Anwendung sie geeignet sind.

 

Besondere Kanülen

Neben den Injektionskanülen und Blutabnahmesystemen gibt es in unserem Online-Shop noch einige Sonderfälle. Aufziehkanülen sind stumpf und großlumig. Sie werden verwendet, um Stoffe in Spritzen zu ziehen. Das geht schneller als mit den dünneren Injektionskanülen und verhindert, dass die Kanüle beim Durchstechen der Kunststoffmembran der Medikamentenflasche stumpf wird.

Transferkanülen sind oft aus Plastik, großlumiger noch als die Aufziehkanülen und auf beiden Seiten angespitzt. Sie werden mit je einer Seite in ein Medikamentenbehältnis gesteckt, um z. B zwei flüssige oder eine flüssige und eine pulverförmige Komponente unter Luftausschluss zu vermischen.

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