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Instrumentenaufbereitung günstig online kaufen 

Die Entdeckung der Bedeutung der Hygiene zur Infektionsprävention war ein medizinischer Durchbruch. Vom einfachen Händewaschen bis zur sterilen Reinigung von Operationsbesteck ist die Hygiene in allen Bereichen von Alltag und Medizin wichtig. Je nach Beschaffenheit empfiehlt sich die manuelle- oder die maschinelle Aufbereitung.

Keine Behandlung ist so gut wie die Verhinderung der Krankheit an sich. Die Nebenwirkungen sind gering, die Wirkungen beeindruckend.

 

Medizin und Hygiene

In medizinischen Einrichtungen, in denen immungeschwächte Patienten auf zahlreiche Krankheitserreger treffen, ist Hygiene besonders wichtig. Wenn Instrumente und Medikamente die Hautbarriere durchdringen und teilweise direkt mit dem Blutstrom in Kontakt treten, können schon kleinste Verunreinigungen zu Infektionen und/oder schwerwiegenden Komplikationen führen.

Das Risiko steigt mit der Menge der Schranken (Hautschranke, Blut-Hirn-Schranke usw.), die künstlich durchbrochen werden und somit die Erreger nicht mehr aufhalten können.

 

Wahrung der Keimfreiheit

Die zahlreichen Einmalprodukte werden steril hergestellt bzw. vor der Verpackung steril gemacht und nach der Benutzung entsorgt. Bei vergleichsweise günstigen Produkten (z. B. Wundverbände und Abformmaterial) ist das die sicherste und wirtschaftlichste Herangehensweise. Auch bei Artikeln, die nach der Benutzung ohnehin beschädigt bzw. abgenutzt sind und z. B. neu geschärft werden müssten, bietet es sich an, sie als Einmalprodukte zu verwenden.

 

Desinfektion und Sterilisation

Andere Produkte des Praxis-, Klinik- und Laborbedarfs, die in der Herstellung oder Entsorgung teuer sind, werden im Zuge der Instrumentenaufbereitung sterilisiert oder desinfiziert. Auch Arbeitsflächen und -räume, Praxis- oder Klinikeinrichtung gibt es nicht als Einmalprodukte. Sie werden gereinigt und desinfiziert und häufig auch mit Auflagen bedeckt, die später entsorgt oder sterilisiert werden können. Arzt und Praxispersonal schützen sich zusätzlich mit Handschuhen, Schutzkitteln oder Mund- und Nasenschutz durch OP-Masken.

 

Sterilisation und Desinfektion sind allerdings nicht synonym zu verwenden. So ist die Zahl der überlebenden Mikroorganismen bei der Sterilisation um eine Zehnerpotenz geringer als bei der Desinfektion.

 

Wann sterilisieren, wann desinfizieren?

Sterilisation ist aufwendiger und aggressiver als Desinfektion. Sie kommt bei der Instrumentenaufbereitung zum Einsatz. Die verschmutzen bzw. keimbelasteten Instrumente werden in Instrumentenwannen gesammelt und dann zur Instrumentenpflege und Instrumentenaufbereitung gegeben.

Je nach Material und möglicher Kontamination gibt es verschiedene Techniken der Instrumentenaufbereitung: Im Autoklav wird mit heißem Wasserdampf und meist unter 2-3 Bar Druck sterilisiert. Trockene Sterilisation erfordert höhere Temperaturen oder längere Einwirkzeiten für das gleiche Ergebnis und wird seltener angewandt. Flüssigkeiten können filtriert werden (Porengröße des Filters um 0,02 µm).

Menschliche Haut und größere Flächen werden desinfiziert. Denn anders als bei der Instrumentenaufbereitung darf hier nicht einfach alles Lebende zerstört werden. Als Desinfektionsmittel kommt oft Ethanol zum Einsatz. Der Alkohol ist flüchtig, trocknet also schnell, und tötet dabei hauptsächlich oberflächliche Erreger ab, ohne die tiefer liegende Hautflora nachhaltig zu beschädigen. In den meisten medizinischen Einrichtungen stehen daher Wandspender mit ethanolbasiertem Desinfektionsmittel zur Verfügung.

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